Thermalgärten auf Ischia

Wer heute Erholung sucht und dabei noch etwas für seine Gesundheit tun möchte, reist nicht selten in Gegenden, in denen es so genannte Thermalquellen gibt.

Diese sind heiße Quellen, deren Wasserursprung entweder tief in der Erde oder direkt über vulkanischer Aktivität liegen und durch das dortige heiße Gestein oder Magma erhitzt werden. Bei Temperaturen bis zu 100° Celsius steigen die Wassermassen dann an die Erdoberfläche und dringen dort in unterschiedlichen Arten ans Licht: zum Beispiel als Thermalquellen, Geysire, Fumarolen oder Schlammtöpfe. Die reichhaltigen Mineralien, die in einer heißen Quelle stärker vorhanden sind als in kälterem Wasser – zu ihnen zählen Schwefel, Alkali, Radon, Chlor, Eisen, Jod, Kali und viele weitere – ist das Wasser wunderbar für therapeutische Zwecke geeignet und wird gerne bei Gelenkbeschwerden wie zum Beispiel Rheuma und Arthrose, zur Stärkung des Kreislaufs- und Stoffwechselsystems und zur Linderung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis sowie zur Behandlung von Asthma und Herzbeschwerden genutzt. So ist es nicht verwunderlich, dass Kuren oftmals in Gebiete führen, die über ein reichhaltiges Vorkommen an Thermalgärten verfügen, wie dies zum Beispiel auch auf der italienischen Mittelmeerinsel Ischia der Fall ist.
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Wellness und Kur:

Im Golf von Neapel gelegen, ist Ischia die größte der dortigen Inseln und zählt mit ihren 29 Thermalquellen zu den beliebtesten Kurorten Italiens. Zudem finden sich hier noch eine Vielzahl an Fumarolen – hier dringt Wasserdampf in Kombination mit Vulkangasen an die Erdoberfläche – die ebenso wie die Quellen für ihre heilenden Fähigkeiten berühmt sind. Weltweit zieht es die Kurgäste – und ebenso viele reine Urlauber – hierher um sich in der Umgebung der vielen thermalen Einrichtungen zu entspannen und zu erholen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sogar deutsche Krankenkassen in einigen Fällen ihre Mitglieder zur Kur hierher schicken, damit deren Beschwerden gelindert werden können. Die modernen Hotels, welche auf der gesamten Insel verstreut zu finden sind, verfügen teilweise über ihre eigenen Thermalquellen, welche jedoch vielfach auch für Nicht-Gäste zugänglich sind. Doch neben den hoteleigenen Thermalgärten gibt es auch frei Zugängliche, zu denen zum Beispiel auch die Aphrodite-Apollon-Gärten in Sant´ Angelo gehören. Diese liegen oberhalb des Maronti-Strandes, idyllisch in einem subtropischen Park eingebettet und bieten neben dem Genesungs- und Erholungswert zudem einen herrlichen Ausblick auf den kleinen Ort St. Angelo, wie auch einen eigenen Privatstrand, der beliebig von den Gästen genutzt werden kann.